Filme

Freitag, 9. November, 19.30 – 22.15 Uhr, Loisachhalle

Thema: Lebendige Vergangenheit – Der Tradition verpflichtet

INTRO: HOLZTRIFT (6 Min.)

B E G R Ü S S U N G S R E D E N (ca. 30 Min.)

TARA – AUF DEM FLOß DURCH DIE SCHLUCHTEN DER TARA (58 Min.), von Matthias Heeder und Monika Hielscher
Der 53-jährige Fikret wagt regelmäßig den Ritt auf der wilden Tara, einen der letzten ungezähmten Wildflüsse Europas. Der Flößer hat von seinem Vater gelernt, den Fluss zu „lesen“ und weiß, wo Gefahren lauern. Dieses Mal nimmt er seinen Neffen mit. Ob der sich für den gefährlichen Job eignet?



P A U S E

RIESENFLÖßE auf dem Jenessej (30 Min.); von Wolfgang Mertin
In der Jahresmitte lässt das Frühlingshochwasser den Jenessej, mit über 4000 Kilometern einer der längsten und wasserreichsten Ströme der Welt, bis zu 7 Metern ansteigen. 25 000 Baumstämme werden zu Paketen zusammengebunden und es beginnt die abenteuerliche Fahrt der 700 Meter langen Holzflöße stromabwärts.




 LICHTERGLANZ UND HEILIGENSCHEIN (9.30 Min.); von Sigi Menzel
Bedeutend für Handel und Gewerbe war die Flößerei in Bayern , entsprechend groß das Ansehen der Flößer. Sie galten als selbstbewusst, stark und gottesfürchtig. Ihr Beruf war schwer und gefährlich, den Unbilden der Natur und des Wassers ausgesetzt, und nur ein Heiliger konnte sie vor Gefahren und Nöten bewahren.


Samstag, 10. November (Block 1), 17 – 19.15 Uhr, Loisachhalle:

Thema: Flusslandschaften

GEHEIMNISVOLLE PEGNITZAUEN (17. Min.), von Georg Bock
Quasi vor der Haustür und dennoch für die meisten von uns ein unbekanntes Stück Natur in Bayern. So wurde in den Auen ein 650 Jahre alter Ort dem Erdboden gleichgemacht und der Natur wieder überlassen – um die Trinkwasserversorgung von Nürnberg zu sichern. Internationale Auszeichnung bekam dieser Film auch in Österreich, Petersburg und Estland.




DIE STIMME DER DONAU (30 Min.), von Jürgen Eichinger
Wer erinnert sich nicht die dramatischen Bilder vom Jahrhunderthochwasser 2013, das alles mit sich riss und Existenzen vernichtet hat. Viel wurde über die Ursachen diskutiert, Betroffene kamen zu Wort, Politiker, Experten. Dieser Film möchte dem Fluss selbst eine Stimme geben. Und wer hier genau zuhört, dem werden sich Zusammenhänge offenbaren, und er erkennt, wie der Strom lebt und funktioniert.




DIE ISAR – DER LETZTE WILDFLUSS (45 Min.), von Jürgen Eichinger
Dort, wo die Isar in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendels dahinfließt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist. Wohin man auch sieht – eine Idylle. Leider nur auf den ersten Blick, denn die wilde Isar, dieses einmalige Landschaftsfossil ist bedroht.


Samstag, 10. November (Block 2), 20 – 22.30 Uhr, Loisachhalle:

Thema: Vom Bewahren und Nutzen

EYES OF GOD! (ca. 26 Min.), von Olaf Obsommer
Eine Gruppe von Extremkajakfahrern möchte den legendären Saryjaz-Strom zu befahren. Ziel der Expedition sind die „Augen Gottes“, eine mystische Felswand im Niemandsland zwischen Kirgisistan und China, die an ein übergroßes Gesicht erinnert. Das Team muss sich dem Saryjaz-Strom mit seinen zahlreichen Stromschnellen im absoluten Grenzbereich stellen. Ein Unterfangen, bei dem man sich keine Fehler erlauben sollte.




STIKINE (18 Min.), von Olaf Obsommer
Was für Bergsteiger der Mount Everest, ist für Wildwasserfahrer der legendäre Grand Canyon des Stikine River. Der Wildwasserpionier Doug Ammons bezwang den Canyon 1992 ganz allein. Er beschreibt den Stikine als „eine der größten Herausforderungen für Kajakfahrer, die es überhaupt auf diesem Planeten gibt“. Wer sich hier behaupten will, muss voll konzentriert und auf das Äußerste gefasst sein – bis hin zur totalen Erschöpfung. Für die Befahrung des Stikine hat der preisgekrönte Filmemacher Olaf Obsommer einige der besten Talente der Welt zusammengeführt.




AUF DEN SPUREN DER ISAR (45 Min.), von Jürgen Eichinger
Harald Grills Wanderung entlang der Isar ist ein Weg voller Kontraste, und ein Weg voller Erlebnisse – mit Menschen, die hier leben und arbeiten. Er lernt die große Welt der kleinen Isar-Steine kennen und entdeckt, sozusagen im Vorbeigehen, „Klein-Kanada“. Der Film zeigt auch, wie sich der Fluss und die Landschaft an seinen Ufern verändert, wenn die Isar die Weite des Alpenvorlandes verlässt.


Sonntag; 11. November, 10 Uhr, Kino Wolfratshausen, Saal 1:


DER DONNERNDE SAMBESI (52 Min.)von Dr. Michael Schlamberger Teil 1 + 2 (2 x 52 min) mit Pause
Der Sambesi war, wie Afrika insgesamt, in den vergangenen 100 Jahren großen Veränderungen unterworfen. Seinen gewaltigen Einfluss hat er dabei nicht verloren. Für die Menschen entlang seiner Ufer kann er Fluch und Segen zugleich sein. So wie für alle anderen Formen der Existenz, die seinen Launen ausgesetzt sind. Er bildet eine fast 3000 Kilometer lange Lebenslinie durch die imposantesten Landschaften des südlichen Afrika.

Änderungen am Programm vorbehalten.